Rückblick: Rekordsommer 2018 - Niedrigwasser im Rhein

Im letzten Sommer sank der Rheinpegel auf ein Rekordtief; die Schifffahrt wurde vor große Herausforderungen gestellt. Vor allem den wichtigen Frachtverkehr noch aufrecht erhalten zu können, wurde von Tag zu Tag schwieriger. In diesem Artikel blicken wir noch einmal zurück auf den ereignisreichen Sommer 2018.

Ende Juli lag der Pegel bei ca 1,38 Meter, das entspricht einer ungefähren Wassertiefe von 2,5 Metern im Durchschnitt. 

Welches Schiff mit welcher Beladung da noch fahren kann, müssen die Kapitäne übrigens eigenständig errechnen. Das heißt, die Kapitäne sind auch selbst dafür verantwortlich, dass sie diese Rechnungen gewissenhaft durchführen und nicht auf Grund laufen. Die Anpassung der Frachtmenge ist hier ausschlaggebend. Dadurch steigen die Kosten für die Fracht von Gütern erheblich, da Container, die sonst beispielsweise mit einem Schiff transportiert werden, bei Niedrigwasserstand auf zwei Schiffe verteilt werden müssen. Das hatte eine Treibstoffknappheit zur Folge: Die Bundesregierung genehmigte kurzerhand den Zugriff auf Treibstoff aus der Erdöl-Reserve Deutschlands. Diese Knappheit zeigte sich auch anhand der Spritpreise.  

Informationen

  • Text: Kira Halm
  • Foto: Kira Halm
  • Datum: 11. April 2019
  • Kategorie: Stadt Wirtschaft