Drei Stunden verbringen wir pro Tag am Handy

Egal wo wir in der heutigen Zeit hinschauen, jeder ist mit seinem Handy beschäftigt. Alexander Markowetz, der Juniorprofessor für Informatik von der Universität Bonn hat dieses Verhalten erforscht. Er hat mit Hilfe einer App die Handynutzung von 60.000 Personen ausgewertet.

Diese App zeichnet auf wie oft die Personen ihr Smartphone nutzen und die Forscher werten die anonymen Daten dann aus.

Alle 18 Minuten haben die Personen ihre aktuelle Tätigkeit unterbrochen um aufs Handy zu sehen. Diese Angewohnheit zieht sich zwar durch alle Altersgruppen, aber vor allem bei den 17-25 Jährigen frisst das Handy die produktive Zeit weg.

Neben Schule und Ausbildung kommen noch drei stunden Handy dazu.

Dadurch fällt es schwer einer Tätigkeit die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Unternehmen wissen nicht genau wie sie damit umgehen sollen. Zur heutigen Zeit gehört es immerhin dazu Tablets und Smartphones zu haben und für die Arbeit zu benutzen.

Es geht darum ein gesundes Mittelmaß zu schaffen und dafür sind vielleicht digitale Diäten die Antwort.

Zum Beispiel könnte das Schlafzimmer zur handyfreien Zone erklärt werden. Es geht aber nicht nur darum selbst nicht ständig zum Handy zu greifen. Da in der Regel eine Kommunikation stattfindet, sollten die Menschen auf einander Rücksicht nehmen. Das könnte oder sollte unter anderem schon in der Schule gelehrt werden.

Vielleicht wird das sogar einmal so sein. Wir stehen ja erst am Anfang mit der Handynutzung und dem richtigen Umgang.

Informationen

  • Text: Jaqueline Ewald
  • Foto: Jaqueline Ewald
  • Datum: 12. Oktober 2015
  • Kategorie: Soziales Bildung