Schon gewusst? VRS-Handytickets

Letztes Jahr hat der VRS einen Service eingeführt, durch den man sein Bus- oder Bahnticket nicht mehr umständlich beim Schalter oder Fahrer erwerben muss, sondern sich einfach über das Handy auf der Internetseite oder App mit seiner Handynummer registriert, dann ein Zahlungsmittel wählt und dann, nach der Eingabe von Start- und Zielhaltestelle, ein Ticket erwerben kann.

Dieses Ticket kann dann per 2D-Barcode auf dem Handy verwendet werden. Dieses Verfahren bietet natürlich einige Vorteile gegenüber dem üblichen Ticketkauf. So ist man zum Beispiel nicht auf einen Automaten angewiesen und kann die Tickets von überall her buchen. Somit gibt es auch keine nervige Wartezeit oder -schlangen und man kommt über die Verbindungssuche immer automatisch auf die richtige Preisstufe. Ein weiteres Angebot sind 3 Prozent Rabatt auf alle Tickets und jedes vierte Einzelticket, dass durch dieses Verfahren erworben wird innerhalb einer Preisstufe günstiger zu bekommen. 

 

Natürlich verlegt oder verliert man das Ticket auch nicht so einfach, wenn es sich auf dem Handy befindet. Ein Problem, das jetzt allerdings aufgekommen ist, ist das Nachvollziehen der Kontrolleure, ob das Ticket nicht erst im Verkehrsmittel gekauft wurde, nachdem die Kontrolleure gesichtet wurden. Dafür läuft zwar im Hintergrund des Tickets auf dem Bildschirm ein zwei Minuten Timer ab, aber dadurch kann es auch leicht zu falschen Beschuldigungen kommen, wenn man z.B. direkt nach dem Kauf des Tickets ensteigt und an der nächsten Haltestelle Kontrolleure kommen. Also das Ticket am besten doch zwei Minuten vorher kaufen, um diesem Verdacht zu entgehen.

Informationen

  • Text: Kira Halm
  • Foto: Kira Halm
  • Datum: 07. März 2019
  • Kategorie: Stadt Ratgeber