Regenbögen gegen Corona-Tristesse

„Alles wird gut - Todo irá bien.“ Dieser Satz steht unter zahlreichen leuchtenden Regenbögen in Bonn. Ob mit Kreide auf der Straße oder mit Farben auf Papier. Aber was hat es damit auf sich und woher kommt die Aktion überhaupt?

Genau wie das abendliche Klatschen für die Menschen, die noch arbeiten gehen und die Videos aus Italien, in denen auf dem Balkon Musik aufgelegt wird, sind die aufmunternden Regenbögen eine Aktion, die zeigen soll: Wir bleiben zuhause.

Vor allem aber wird gemalt, um etwas Farbe in die Corona-Tristesse zu bringen.

Den Anfang machten Italien und Spanien, wo Kinder ihre fertigen Kunstwerke in die Fenster hingen, um sie Fußgängern zu präsentieren. Auch in Deutschland, Großbritannien und anderen Ländern werden mittlerweile Regenbögen gemalt und eigene Botschaften, wie „Alles wird gut“ oder „Bleibt gesund“, dazu geschrieben. Gerade in Zeiten, in denen man nur wenig draußen machen kann und sogar die Spielplätze geschlossen sind, ist das eine gute Beschäftigung.

Verbreitet hat sich der Trend über die sozialen Medien, wo viele Eltern einander inspirieren und Hoffnung geben.

Schaut Euch doch mal um, wenn Ihr unterwegs seid.

Quellen:

 

 

Informationen

  • Text: Nina Schafmeister
  • Foto: Nina Schafmeister
  • Datum: 18. April 2020
  • Kategorie: Stadt Soziales