Die Möglichkeiten neuer Audioformate

Mit der heutigen Technologie wie modernen Smartphones und mobiler Datenübertragung ist es mehr denn je möglich, von wo auch immer, wen auch immer zu hören. Das hat weitreichende Folgen für die Medienlandschaft und die Bildung. Sehen wir uns einmal drei beliebte Formate an.

Podcast
Der Begriff Podcast setzt sich zusammen aus den englischen Worten “broadcast” (dt. Senden, ausstrahlen) und “pod”, wie in Apples bekanntem “ipod”. Podcasts sind Radiosendungen nicht unähnlich, aber meistens freier in den Gestaltungsmöglichkeiten. Der Fortschritt der aktuellen Technik (mobile Daten, moderne Smartphones) ermöglicht leichtes Abrufen von Podcasts von jedem Smartphone, zum Beispiel durch eine App. Das macht diese Technologie viel attraktiver als in der Anfangszeit um das Jahr 2004 herum. Egal ob über eine Webseite, oder durch Mobile-Apps wie Podcatcher oder Castbox - es ist kein Problem mehr das zu hören, was man gerade hören will. Im einfachsten Falle ruft man durch einen Sprachbefehl an den Smart-Speaker den gewünschten Podcast ab und muss noch nicht einmal mehr tippen.

Hörbuch
Das Hörbuch ist ein interessantes Medium, weil es schon vorhandene Medien aufgreift, nämlich Bücher und andere Schriften. Diese werden verwandelt in ein Audioformat und können so anders genutzt werden. So kann jeder, der will, auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Uni ein Buch seiner Wahl hören. Das ist auch, aber nicht nur, für Autodidakten interessant, die so Zeit sparen und dabei dazulernen können. Sapere aude! Lautet ein lateinisches Sprichwort. Übersetzt heißt das soviel wie “Trau Dich, Dich Deines Verstandes zu bedienen!”

Radio
Das heutige klassische Radio wird als Medium nicht irgendwann zum alten Eisen gehören, trotz Podcast, Hörbuch oder mp3-Playlist. Denn Aktualität und Lokalität zeichnen viele Radiostationen aus. Aktuelle lokale Verkehrsmeldungen, zuverlässige überregionale Nachrichten sowie Zugang zu einer kompetenten Lokalredaktion sind gute Gründe, Radio zu hören. So kann jeder, auch wenn er unterwegs ist, am aktuellen Geschehen teilhaben. Es scheint so zu sein, dass zum Beispiel gute Lokalradiosender an einem Gefühl der Öffentlichkeit und Gemeinschaft mitwirken. Dazu kommt immer mehr die Interaktivität zwischen Redaktion und Hörer, denn auch die Moderatoren und Sender gehen mit der Zeit und bieten mittlerweile vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation an.

Wie man sieht, gibt es heutzutage viele Möglichkeiten im Bereich der Audio-Formate. Sowohl Zuhörer als auch Schöpfer von Audioproduktionen sind heute verwöhnt, wenn man das mit dem vergleicht, was noch vor wenigen Jahren möglich war. Ein wachsendes Interesse nicht nur der Hörer, sondern auch der zukünftigen Radiomoderatoren, Talkmaster und Kreativen gibt Anlass zum Optimismus.

Quellen:

Informationen

  • Text: Ralph Dück
  • Foto: Ralph Dück
  • Datum: 06. September 2020
  • Kategorie: Bildung Kultur