Einer der Top Süßigkeiten Japans macht derzeit weltweit die Runde und weckt die Neugier an der asiatischen Kultur.

Woher kommen diese kleinen süßen Küchlein und seit wann gibt es sie schon? Welche Sorten gibt es denn überhaupt und wie werden sie zubereitet? Dies und noch viel mehr erfahrt Ihr hier bei uns!

Mochis sind kleine Klebreisbällchen aus dem Land der aufgehenden Sonne – Japan.
Diese werden traditionell zu Neujahr genossen, können aber auch an unspektakulären Tagen verspeist werden.

Der Ursprung dieser kleinen Köstlichkeiten liegt aber logischerweise in China, denn China und Korea hatten geschichtlich gesehen einen sehr großen kulturellen Einfluss auf Japan. Tatsächlich existierten Mochis schon 300 n. Chr., nur anstatt weißen Reis verwendete man dafür roten Reis. Damals galt diese Leckerei allerdings noch ausschließlich als Speise für die höhere Gesellschaft wie den Kaiser und dessen Hofadel.
Nach japanischer Tradition werden Klebreismehl, Zucker und Wasser miteinander vermischt, gedämpft und anschließend in einem schweren Holzbottich oder Holzmörser hineingelegt und mit einem großen Holzhammer stundenlang zu einem elastischem Klebreis geschlagen. Zumal solch eine Arbeit jedoch einen enormen Kraftaufwand mit sich bringt, wird diese Weise der Zubereitung hauptsächlich zu Volksfesten durchgeführt.

In der Regel werden die Mochis mit Bohnen-, Sesampaste oder Macha (Grüntee) gefüllt. Unsagbar beliebt, ganz besonders an warmen Sommertagen, sind übrigens auch Reisküchlein mit einer Eiscremefüllung Eurer Wahl.

Der letzte Schrei in der Mochi-Welt ist der sogenannte „Raindrop Cake“: Er ist wie ein Wassertropfen geformt und so groß wie ein herkömmlicher Mochi. Der „Raindrop Cake“ besteht lediglich aus Wasser und japanischer Gelatine, soll allerdings eine sehr angenehme und interessante Konsistenz haben und leicht süß schmecken.

Quellen:

Informationen

  • Text: Nour Oueslati
  • Foto: Nour Oueslati
  • Datum: 25. Dezember 2020
  • Kategorie: Kultur