Warum Diäten meistens nichts taugen

Heutzutage leben wir in einer Zeit, in der die Selbstdarstellung und der eigene Körper immer wichtiger werden. Viele fühlen sich von den gesellschaftlichen Normen erdrückt und fallen nach Diäten schnell wieder zurück in den Alltagstrott. Doch eigentlich muss man sich gar nicht so viel Druck machen.

Ich habe es selbst erlebt. Vor ein paar Jahren habe ich noch an die 100 Kilo gewogen und war absolut unzufrieden mit meinem Körper. Dann habe ich einiges in meinem Leben verändert und wiege heute um die 70 Kilo. Und dafür brauchet ich nicht mal eine Diät. Vielleicht spreche ich aus einer privilegierten Position, natürlich ist es nicht immer leicht abzunehmen, doch ich möchte einfach ein paar Tipps geben, wie man ohne strikte Diäten und unnötige Einschränkungen zumindest ein paar Kilo abnehmen kann.

Sport
Wichtig ist zuerst einmal, dass Ihr euch bewegt. Ohne Bewegung ist es schwer, irgendwas zu verändern. Fragt Freunde, was sie so gerne machen, schaut Euch im Internet um, ob irgendwas interessant für Euch erscheint. Findet das, was euch Spaß macht und nicht das, wozu Ihr Euch zwingen müsst. Nur dann seid Ihr nachhaltig erfolgreich. Wichtig ist aber auch, dass Ihr es am Anfang nicht übertreibt und langsam anfangt, denn nichts ist kontraproduktiver und demotivierender, als es zu übertreiben. Denn Ihr wollt ja langfristig was vom Sport haben.

Ernährung
Ohne eine vernünftige Ernährung geht gar nichts, dass weiß, glaube ich, jeder. Das Problem ist nur, dass viele denken, man müsste sehr wenig essen oder nur das essen, was absolut gesund ist, das stimmt aber meistens gar nicht. Ich gebe Euch mal ein paar Beispiele, wie man ganz einfach Kalorien spart. Schaut zum Beispiel mal, wieviel Sauce Ihr beim Essen verwendet. Hier liegt oft schon das Problem, denn Saucen können ganz schnell zur Kalorienbombe werden und das ganz vernünftige Essen wird im Endeffekt ein Killer.

Auch haben unterschiedliche Saucen von unterschiedlichen Marken ganz andere Kalorienangaben, ohne dass man einen großen Unterschied schmeckt. Dann wären da noch andere eigentlich ganz einfache Änderungen. Kauft Euch zum Beispiel eine Heißluftfritteuse anstatt einer herkömmlichen Fritteuse. Darin kann man zahlreiche Dinge zubereiten, ohne dass die Kalorienanzahl der Nahrungsmittel erhöht wird. So kann man sich auch gerne mal zum Mittag ein paar Pommes machen. Solltet Ihr dann fünf bis sechs Tage die Woche eine unglaublich gute Kalorienbilanz haben, könnt Ihr Euch auch mindestens eine Mahlzeit gönnen, bei der Ihr essen könnt, was ihr wollt. Darauf könnt Ihr Euch dann schon die ganze Woche freuen.

Im Endeffekt muss euch nur bewusst sein, dass Ihr vor allem zu Beginn die Kalorien zumindest grob zählen müsst. Meistens reicht es, einfach die Menge an Essen zu reduzieren und schon steht einem nachhaltigen Gewichtsverlust nichts im Wege. Dann muss man auch keine ermüdenden und unnötigen Diäten beginnen.

Zufrieden sein
Das Wichtigste, was ich Euch mit auf den Weg geben will, ist aber eins. Solange Ihr Euch in Eurem Körper wohl fühlt und glücklich seid, kann Euch egal sein was Schönheitsideale sind oder was andere Menschen von Euch denken. Denn es gibt genug Menschen auf dieser Welt, denen das egal ist. Umgebt Euch mit den Menschen, die Euch gut tun und die Euch nicht verurteilen. Lasst Euch nicht durch irgendwen dazu bringen eine Diät anzufangen oder abzunehmen, wenn Ihr selbst nicht davon überzeugt seid. Solange es Euch gut geht, ist alles andere egal. Nur spätestens, wenn Euch der Arzt etwas anderes sagt, solltet Ihr etwas verändern und dann helfen Euch vielleicht auch meine Tipps.

Informationen

  • Text: David Heermann
  • Foto: David Heermann
  • Datum: 08. Februar 2021
  • Kategorie: Ratgeber