Die Meisterklasse der alkoholischen Getränke

Egal ob auf Partys, in der Bar oder einfach mal so. Cocktails sind ein Allrounder und gehen immer. Doch viele trauen sich garnicht, mit dem Mixen anzufangen, weil Sie denken, es wäre kompliziert. Doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das stimmt nicht!

Zu Weihnachten habe ich von Freundinnen ein Cocktailbuch bekommen. Im ersten Moment dachte ich so: „Cool, ich liebe Cocktails!“. Dann folgte aber eine kurze Phase der Ernüchterung. Cocktails zu machen ist doch bestimmt gar nicht so einfach und man braucht sicher viel Zeit, um das zu beherrschen. Habe ich da wirklich Lust drauf?

Ein paar Monate später stand mein Geburtstag vor der Tür. Also habe ich mir einen Ruck gegeben und ein Shaker-Set bestellt (Die gibt es schon für unter 30 Euro im Internet). Ich hab also an meinem Geburtstag versucht Cocktails zu mixen und siehe da, es war gar nicht mal so schwer! Zwar waren die anfänglichen Drinks nicht gerade die leckersten, doch mit jedem Drink, den ich ausprobiert habe, wurde das Ergebnis besser.

Ich kann also sagen, jeder kann Cocktails mixen! Die Handgriffe sind super easy und für jeden ist etwas dabei. Wer es etwas saurer mag, trinkt einen „Tom Collins“, wer auf etwas Süßes steht, einen „Daiquiri“ und wer es hart haben will, nimmt beispielsweise einen „Manhattan“.

Viele denken, wenn es um Cocktails geht, nur an beste Zutaten und wirklich schwierige Handgriffe. Aber im Endeffekt geht es auch mit ganz einfachen Spirituosen und wenigen ausgefallenen Lebensmitteln. Das Meiste hat man eigentlich im Haus.

Wer sich im Lockdown einen schönen Abend mit seinen Liebsten machen und den Abend etwas besonderer gestalten will, kann sich jederzeit einfach dazu entscheiden, Cocktails zu machen. Es ist weder wirklich teuer, noch ist es unglaublich aufwendig und eine schöne Abwechslung zu Bier oder Wein.

Nun zu den Rezepten. Braucht man ein Cocktailbuch? Ich finde es ganz schön und hilfreich, aber wer sich keins anschaffen will, braucht es natürlich nicht! Man findet im Internet tausende Rezepte und man kann überall schauen, ob ein Drink dabei ist, der den eigenen Geschmack anspricht. Die Regel lautet: „Für jede Spirituose gibt es auch einen passenden Cocktail!“ Also stöbert im Internet herum oder kauft Euch ein Buch und findet Euer eigenes Lieblingsrezept.

Unabdingbar ist das Shaker-Set. Man braucht einfach einen ordentlichen Shaker, einen Jigger (kleiner Messbecher), spezielle Rührlöffel usw. Das Werkzeug erleichtert einfach den ganzen Prozess und das Ergebnis lässt sich sehen. Wie schon vorher gesagt gibt es diese Sets für unter 30 Euro im Internet und man muss Sie nur einmal kaufen. Ich habe zum Beispiel das „Godmorn Set“ bei Amazon bestellt und bin wunschlos glücklich.

Ihr seht es also: Cocktails machen ist wirklich nicht schwer. Nur Mut. Ihr könntet Euer neues fantastisches Corona-Hobby gefunden haben. Eine Info noch: Natürlich gibt es zu fast jedem Cocktail auch eine „Virgin“, also eine alkoholfreie Version. Deswegen braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen, dass Ihr jedes Mal Alkohol trinken müsst, wenn Ihr Euer Set ausprobiert. Manchmal lohnt es sich sogar erstmal, einen Versuch ohne die Spirituose zu starten. Alkohol kann man immer noch hinzufügen.

Also, ich wünsche Euch ganz viel Spaß und hoffe, dass ich Euch ein bisschen mehr Lust auf die Welt der Cocktails gemacht habe. Aber sollte es irgendwann wieder möglich sein, bitte unterstützt trotzdem die Bars und trinkt den ein oder anderen Cocktail dort. Denn professionelle Cocktails befinden sich noch mal in einer ganz anderen Liga.

Informationen

  • Text: David Heermann
  • Foto: David Heermann
  • Datum: 16. April 2021
  • Kategorie: Kultur Ratgeber