Der Grundstein einer gut ausgebildeten Stimme

Die Musik spielt in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Singende stellen ihre Begabungen auf der Bühne unter Beweis und faszinieren uns mit ihren herausragenden Fähigkeiten. Vor allem Künstler, die höhere Töne mit Leichtigkeit singen und auch noch Gefühle mit ihrer Stimme transportieren, hinterlassen oft einen guten Eindruck und werden als erstklassige Sänger tituliert. Doch was müssen Musizierende mitbringen, um ihr Publikum mitzureißen? Besitzen sie einfach nur angeborene Fähigkeiten? Ist es die Gesangstechnik oder die Klangfarbe, die ihre Fähigkeiten hervorheben?

Eins solltet Ihr wissen: Bevor professionelle Sänger eine gefühlvolle Stimme entwickeln, arbeiten sie an ihrer Intonation. Diese ist enorm wichtig und muss geschult werden! Sie bildet nämlich den Grundstein für eine gut ausgebildete Stimme.

Wie kannst du wissen, ob Du die Töne triffst?

Ob die Töne sitzen, kannst Du mit folgender Methode feststellen: Spiele auf einem Klavier oder mithilfe einer Musik-App Töne vor und versuche diese dann nachzusingen. Stimmen die Töne des Klaviers mit den gesungenen Tönen überein, so hast Du den Ton getroffen. Sind sie nicht im Einklang miteinander, dann musst Du diese so lange singen, bis sie sitzen.

 

Intervalle:

Wer dann eine Vorstellung davon hat, wie die Töne klingen, beschäftigt sich danach mit dem Singen von Intervallen. Hier erfährt man dann, wie das Verhältnis von zwei unterschiedlichen Tönen zueinander klingt.

Ich stelle nun zwei einfache Intervalle vor:

1. Die Prime: Bei diesem Intervall wird der gleiche Ton wiederholt.

2. Die Sekunde: Hierbei handelt es sich um einen Tonschritt. Das heißt, die Töne gehen aufwärts.

Beherrscht ein Hobbysänger schon mal die Intervalle, so kann er sich mit dem Singen von Akkorden und Tonleitern beschäftigen.

Du siehst also die Intonation durchläuft mehrere Übungsschritte.

Wer die Töne eines Lieds nicht trifft, wer also schief singt, wird niemals als guter Sänger wahrgenommen. Dabei ist es vollkommen egal, wie gut er die Gesangstechnik beherrscht oder wie schön seine Stimme klingt. Ohne eine gute Intonation wird er nicht viel erreichen können.

 

Nachdem wir nun erfahren haben, worauf es beim Singen ankommt, wollen wir jetzt herausfinden, warum es manchen Menschen nicht gelingt, die Töne zu treffen.

Worauf ist die Intonationsschwäche zurückzuführen?

Grund Nummer 1 für die Intonationsschwäche: Du hast kein musikalisches Gehör entwickelt. Wenn Du dich z. B. beim Gesang in der falschen Tonlage befindest, fällt dir das gar nicht auf. Professionelle Sänger, die ein musikalisches Gespür haben, hören sofort, wenn jemand schief singt, also die Töne nicht trifft.

Bei Menschen, die singen lernen möchten, empfiehlt es sich deshalb, ein Gehörtraining zu absolvieren. Denn dadurch lernen sie, die Töne des Songs zu erfassen und diese nachzusingen.

Grund Nummer 2: Es gibt auch Musikliebhaber, die schon ein gutes Gespür haben. Sie merken direkt, wenn sie nicht in der Tonlage sind, können aber trotzdem nicht die richtigen Töne erzeugen. Es fällt ihnen schwer, Kontrolle über ihre Stimme zu erlangen. So könnte es passieren, dass wegen der fehlenden Kontrolle die Tonabweichungen immer größer werden.

Hier empfiehlt es sich, verschiedene Skalen zu singen, wie beispielsweise Dur und Moll Skalen. Mit denen muss der Musikliebhaber sich vertraut machen.

 

Du möchtest also unbedingt singen lernen, dann konzentriere Dich ERST MAL auf die Intonation. Denn sie ist die Grundvoraussetzung für eine professionelle Stimme.

 

Quellen:

www.musicnstuff.de/vocals/article/special-richtig-intonieren.html

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/intonation-beim-singen-wie-kann-man-das-ueben.html

https://jp-popgesang.de/gesangspraxis/so-lernst-du-toene-zu-treffen.html

www.andreas-grussl.com/blog/2017/9/6/die-wichtigste-sache-die-du-als-sngerin-oder-snger-lernen-kannst

 

Informationen

  • Text: Miriam El Agha
  • Foto: Miriam El Agha
  • Datum: 25. Juli 2021
  • Kategorie: Kultur Ratgeber